Anleitungen & Tipps
Krimidinner-Deko & Einladung: Stimmung mit einfachen Mitteln
Die richtige Atmosphäre beginnt schon mit der Einladung und endet beim gedeckten Tisch. Du brauchst dafür kein großes Budget – ein paar gezielte Details machen aus deinem Esszimmer einen Tatort.
Die Einladung: Neugier wecken
Die Einladung ist der erste Hinweis des Abends. Sie sollte Datum, Uhrzeit, Ort und Dresscode enthalten – und bereits etwas Geheimnisvolles. Verschicke sie etwa zwei bis drei Wochen vorher und bitte um verbindliche Zusage.
Ein Beispieltext: „Am Samstag, den 14. November, um 19 Uhr lädt Lord Ashford zum Dinner auf sein Anwesen. Der Abend verspricht köstlich zu werden – sofern alle Gäste ihn überleben. Garderobe: 1920er Jahre. Um Antwort wird gebeten.“
- Als PDF per Messenger oder E-Mail – schnell und kostenlos
- Ausgedruckt im Umschlag mit rotem Siegel – stilvoll für besondere Anlässe
- Als „Vorladung“ oder „Akte“ gestaltet – passt zu modernen Krimis
Licht: die wichtigste Deko
Nichts erzeugt mehr Krimi-Stimmung als gedimmtes Licht. Schalte das Deckenlicht aus und arbeite mit Kerzen, Lichterketten und einzelnen Lampen. Achte darauf, dass die Rollenhefte trotzdem gut lesbar sind – eine kleine Lampe am Platz der Spielleitung hilft.
Deko-Ideen für den Tatort
- Absperrband „Crime Scene – Do not cross“ an der Tür
- Umriss einer Leiche aus Kreppband auf dem Boden (vorher testen, ob er sich rückstandsfrei löst)
- Lupe, alte Schlüssel, leere Apothekerfläschchen als Requisiten auf dem Tisch
- Tischkarten mit den Rollennamen statt der echten Namen
- Eine Pinnwand mit Fotos der Verdächtigen und roten Fäden – perfekt für die Auflösung
Deko passend zum Genre
- Landhaus & 1920er: Weiße Tischdecke, Kerzenleuchter, Silberbesteck, Jazz im Hintergrund
- Ballsaal: Kristallgläser, Blumen, Walzermusik und Masken als Tischdeko
- Business: Namensschilder, Aktenordner mit „Vertraulich“-Stempel, Wasserflaschen wie im Meetingraum
- Sci-Fi: Blaues oder violettes Licht, Alufolie, Knicklichter, elektronische Musik
Musik
Leise Hintergrundmusik füllt Gesprächspausen und unterstreicht das Setting. Such in deinem Streamingdienst nach Playlists wie „1920s Jazz“, „Film Noir“ oder „Mystery Ambience“ und stell die Lautstärke so ein, dass sich alle noch gut unterhalten können.